Poker Begriffe
Situationen und Eigenschaften
Die folgende Liste enthält und erklärt Begriffe aus der Pokerwelt, die vielfach Gebrauch finden.
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A
- Ace to Five
- eine Methode, bei Lowball Poker die beste Hand zu ermitteln
- Ace to Six
- siehe Ace to Five
- Action (Aktion)
- 1. der Zug eines Spielers
- 2. jeder Einsatz wird in der Regel als Aktion bezeichnet.
- 3. ein risikofreudiger Spieler, gibt einem anderen Spieler action
- Action Button (Aktionsbutton)
- ein Button, der kennzeichnet, dass ein Stud High/Low-Spieler, der in der vorigen Hand sowohl den High- als auch den Low-Pot gewonnen hat
Dieser Spieler muss in der Regel einen größeren Mindesteinsatz als die anderen Spieler bringen.
- Action Card (Aktionskarte)
- eine Gemeinschaftskarte in den Hold’em-Varianten, durch die mehrere Spieler ihre Hand wesentlich verbessern und die hohe Einsätze nach sich ziehen
- Active Player (Aktiver Spieler)
- ein Spieler, der im aktuellen Pot verbleibt
- Add On
- 1. in einem Cash Game zusätzliche Chips, die eine Person, die sich im Spiel befindet, kauft
- 2. in einem Turnier zusätzliche Chips, die sich alle Spieler an einem bestimmten Zeitpunkt kaufen können
- advertising (werbend)
- Ein Spieler verändert sein Spiel- und Setzverhalten so, dass die anderen Spieler einen bestimmten Eindruck von ihm erhalten.
- Aggression (Aggressivität)
- häufige Einsätze wie Bet oder Raise
- All In
- Ein Spieler setzt all seine Jetons auf seine Hand.
- Ante
- ein Zwangseinsatz, den jeder Spieler bringen muss
- von lat. ante: vor, davor - hier im Sinne von Vorleistung
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B
- Backdoor (HintertĂĽr)
- eine Hand, die nicht mit einer weiteren Karte vervollständigt werden kann, sondern mindestens zwei Karten benötigt
- Bad Beat
- Ein Spieler verliert einen Pot, obwohl er zu dem Zeitpunkt, an dem er den GroĂźteil der Chips gesetzt hat, die klar bessere Hand hielt als sein Gegner.
- Bank (Bank)
- die Verantwortlichen fĂĽr die Verteilung und Auszahlung von Chips
- Bankroll
- die Chips oder das Geld, das ein Spieler fĂĽr das Pokerspiel zur VerfĂĽgung hat
- Bankroll Management
- ein System zur Verwaltung der eigenen Bankroll/Pokerkasse verstanden unter dem Gesichtspunkt, wann welches Limit gespielt werden kann bzw. sollte, um die Gefahr, durch immer wieder auftretende Schwankungen Bankrott zu gehen, zu minimieren
- Bet (Einsatz)
- 1. der Eröffnungseinsatz eines Spielers in einer Setzrunde
- 2. in einem Fixed Limit-Spiel der Standardeinsatz
- Betting Structure (Setzstruktur)
- die Art und Weise, Anzahl und Größe, in der Einsätze und Erhöhungen gebracht werden
- Big Bet
- in einem Fixed Limit-Spiel der Mindesteinsatz, der auf Turn und River gebracht wird
- Big Blind
- der groĂźe Mindesteinsatz, den ein Spieler bringen muss; siehe auch Blind
- Blank
- eine Karte, die die Situation für keinen Spieler entscheidend verändert
- Blind
- ein Mindesteinsatz, den zwei Spieler bringen mĂĽssen; siehe auch Small- und Big Blind
- Blind-Off (ausblinden)
- Der Stack eines Turnierspielers wird durch die Blinds reduziert.
- Blind Steal
In einem Spiel mit Blinds als Zwangseinsätzen wie Texas Hold’em versteht man unter einem Blindsteal das Stehlen oder Angreifen der Blinds in Form einer Erhöhung vor dem Flop aus später Position oder das Angreifen des Big Blinds aus dem Small Blind heraus, nachdem alle Spieler zuvor ihre Karten abgelegt haben.
- Blocker
- Ein Spieler „stiehlt“ einem anderen Spieler Outs, da er Karten hält, die dem anderen Spieler helfen würden.
- Bluff
- Ein Spieler versucht seine Mitspieler durch hohe Einsätze dazu zu bringen, aus dem Pot auszusteigen, obwohl er eine schwache Hand hält.
- Board (Tisch)
- die offenen Karten, entweder bei Hold’em- oder Stud-Varianten
- Bottom End
- die schlechtmöglichste Straight
- Bottom Hand
- in den Hold’em-Varianten die schlechtest mögliche Hand einer Kombination, also beispielsweise Bottom Pair oder Bottom Set
- Bring-In
- ein Einsatz, den der Spieler mit der niedrigsten beziehungsweise höchsten Kombination aus den offenen Karten bringen muss
- Bubble (Blase)
- der letzte Spieler in einem Turnier, der kein Geld erhält; das heißt, dass alle Spieler vor ihm Geld erhalten. In zweiter Bedeutung auch die Phase des Turniers, in der nur noch wenige Spieler ausscheiden, bis die Geldränge erreicht sind.
- Busted
- ein Spieler, der aus einem laufenden Spiel ausscheidet
- Button
- Der Button oder Dealer-Button ist ein extra ausgezeichneter Chip, der anzeigt, welchem Spieler in der aktuellen Spielrunde die Aufgabe des Kartengebers zufällt. Ebenso wird die Position des Spielers, der in der aktuellen Runde der Kartengeber ist, als Button bezeichnet. Man sagt: Der Spieler befindet sich auf dem Button.
- Burn Cards
- Karten die vor jeder Gemeinschaftskarte abgelegt werden.
- Buy-In (Einkauf)
- die Summe an Chips, fĂĽr die sich ein Spieler in ein Spiel einkauft
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C
- Call (mitgehen)
- Ein bestehender Einsatz wird gezahlt.
- Calling Station
- ein Spieler, der sehr viele Einsätze callt, anstatt selbst zu erhöhen oder zu passen
- Cap
- die Anzahl der Erhöhungen, die ein Spieler in einem Limit-Spiel in einer Setzrunde machen darf
- Die Zahl liegt gewöhnlich bei 3 oder 4. Oftmals wird das Cap aufgelöst, wenn nur zwei Spieler in einer Hand verbleiben.
- Case
- die letzte Karte eines Wertes im Deck, beispielsweise Case King
- Cash Game
- direktes Spiel um die Einsätze – anders als im Turnier, bei dem der Wert der Chips nicht dem Geldwert entspricht.
- Check (schieben)
- Ein Spieler gibt, ohne einen Einsatz zu bringen, an den nächsten Spieler weiter.
- Chipleader
- der Spieler, der die meisten Chips besitzt
- Chip Race
- geschieht in einem Turnier nach einer Blinderhöhung
- Chips mit kleiner Nomination werden durch größere ersetzt. Der eigentliche Chip Race ist dann das Ausspielen eines aus den nicht umtauschbaren kleineren Chips bestehenden Pots.
- Chop
- 1. ein Split Pot
- 2. ein Spiel eine kurze Zeit spielen und daraufhin verlassen
- 3. ein Umtausch von Chips, vom Dealer ausgefĂĽhrt
- 4. Blinds setzen
- 5. eine Vereinbarung aller in einem Turnier verbliebenen Spieler, das Preisgeld aufzuteilen
- Closed
- eine abgeschlossene Setzrunde
- Coin Flip
- All-In Situation im Pre-Flop bei einer ~50:50 Chance mit niedrigen Pocket Paar gegen zwei hohe Karten beispielsweise 7 7 gegen A J.
- Cold Call
- einen Raise (auĂźerhalb des Big Blinds) zu callen
- Collusion
- Mehrere im selben Spiel involvierte Spieler verschaffen sich durch unerlaubte Absprachen (oder Zeichen) einen Vorteil.
- Color Change
- siehe Chip Race
- Community Card (Gemeinschaftskarte)
- eine Karte bei den Hold’em-Varianten, die jeder Spieler verwenden darf
- Completion (Vervollständigung)
- eine Art des Einsatzes bei einem Studspiel
- Connectors (Verbinder)
- zwei oder mehr Karten, die direkt hintereinander liegen, und damit erhöhte Straightchance bieten
- Continuation Bet
- ein Einsatz, der von dem Spieler gebracht wird, der schon in der vorigen Setzrunde gesetzt hat
- Countdown
- der Dealer zählt nach einer Spielrunde die Karten des Decks, um sicher zu gehen, dass es vollständig ist.
- Counterfeit
- Die Karten eines Spielers werden mit einer neuen Karte zwar nicht schlechter, machen es aber wahrscheinlich, dass sich die Hand des Gegners verbessert hat.
- Cow
- eine Vereinbarung zweier Spieler, sich das Eintrittsgeld und die Prämie für ein Turnier zu teilen
- Cutoff
- der zur Rechten des Dealers sitzende Spieler
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D
- Dark
- Ein Spieler führt eine Setzaktion aus, bevor die nächste Karte überhaupt aufgedeckt ist (beispielsweise Check in the Dark).
- Dead Blind
- 1. ein Blind, der von einem Spieler gebracht wird, obwohl er gar nicht anwesend ist
- Dead Hand
- eine Hand, die von einem Spieler aus einem bestimmten Grund nicht gespielt werden darf
- Dead Money
- Geld, das im Pot liegt und von Spielern stammt, die nicht mehr in der Hand sind
- Deal
- 1. Karten austeilen
- 2. eine bestimmte Vereinbarung
- Deal it Twice
- siehe Run it Twice
- Dealer
Der Spieler, der auf dem Button ist, wird als Dealer gekennzeichnet. Er gibt die Karten, es sei denn er wird durch die Anwesenheit eines Croupiers von dieser Pflicht entbunden (Casino, Turniere, etc.)
- Dealer’s Choice
- eine Pokervariante, bei der der Dealer entscheidet, was gespielt wird
- Deuce to Seven
- eine Methode, bei Lowball Poker die beste Hand zu ermitteln
- Discard
- im Draw Poker das Tauschen einer bzw. mehrerer Karten; In anderen Pokervarianten auch teilweise Bezeichnung fĂĽr das Passen.
- Dominated Hand (Dominierte Hand)
- eine Hand, die einer anderen sehr ähnlich ist, aber einen schlechteren Kicker hat
- Door Card
- die erste offene Karte im Stud
- Double Suited
- ein Term aus Omaha, der angibt, dass die Startkarten eines Spielers zwei Karten zweier Farben beinhalten
- Double Up (Verdoppeln)
- ein all in gegen einen Spieler zu gewinnen
- Downcard
- eine Karte, die nur fĂĽr einen Spieler sichtbar ist
- Draw
- eine Hand, die bestimmte Karten braucht, um sich wesentlich zu verbessern
- Drawing Dead
- Ein Spieler hat keine Chance mehr, die Hand zu gewinnen.
- Drop
- siehe Fold
- Dynamo
- Ein Spieler gibt, ohne einen Einsatz zu bringen, an den nächsten Spieler weiter (vergleichbar mit Check).
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E
- E-Fold
- seine Karten folden, obwohl man durch checken eine weitere Karte sehen könnte.
- Eight or Better
- so wird in High/Low-Spielen die Low-Hand gewertet.
Ist sie besser oder mindestens gleich gut wie 45678, hat sie sich als Low-Hand qualifiziert.
- Equity (Gleichwertigkeit)
- siehe Pot Odds
- Exposed Card
- eine Karte, die unabsichtlich aufgedeckt wurde
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F
- Family Pot
- eine Situation, bei der fast jeder Spieler den Flop sieht
- Fifth Street
- 1. eine andere Bezeichnung fĂĽr River
- 2. die fĂĽnfte Karte eines Studspielers
- Final Table
- der letzte Tisch eines Turniers, gewöhnlicherweise mit acht bis zehn Spielern
- Fish (Fisch)
- ein unerfahrener Spieler
- Fixed Limit
- Setzstruktur, bei der ein Spieler nur um einen vorgeschriebenen Betrag erhöhen darf
- Flash
- eine Karte des Decks fĂĽr kurze Zeit unabsichtlich freigeben
- Flat Call
- Ein Spieler geht nur mit, anstatt zu erhöhen.
- Floorman
- ein Casinoangestellter, der sich um das Wohl der Kartentische und der Spieler kĂĽmmert
- Flop
- die ersten drei Community Cards bei den Hold’em-Varianten
- Flush
- fĂĽnf Karten einer Farbe
- Fold
- passen
- Forced Bet (Mindesteinsatz)
- Einsätze, die von Spielern gebracht werden müssen
- Four of a Kind oder Poker (Vierling)
- eine Hand, die alle Karten eines Wertes beinhaltet
- Fourth Street
- 1. der Turn
- 2. die vierte Karte bei Studspielen
- Free Card
- Spieler sehen eine Karte, ohne zuvor einen Einsatz gecallt zu haben.
- Freeroll
- 1. ein Turnier, das keine TeilnahmegebĂĽhr verlangt
- 2. eine Hand, die ein Spieler noch gewinnen kann und schlechtestenfalls einen Split Pot erreicht
- Freezeout
- die gewöhnliche Turnierform
Wenn ein Spieler seine Chips verliert, ist er ausgeschieden.
- French Military
- Eine Starthand in Texas Holdem, bestehend aus 72 offsuit. Auch French Army genannt.
- Full House auch Full Boat oder Boat
- eine Hand, die aus einem Drilling und einem Paar besteht
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G
- Gap Hand (LĂĽckenhand)
- Eine Gap Hand ist eine Hand, bei der mindestens ein Wert zwischen den beiden Karten liegt.
- Going South
- Ein Spieler entwendet bei einem Cash Game heimlich eigene Chips. (meistens nicht erlaubt)
- Gutshot
- siehe Inside Straight Draw
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H
- Hand (Hand)
- die besten fĂĽnf Karten eines Spielers
- Hand for Hand (Hand fĂĽr Hand)
- Wenn ein Turnier so weit fortgeschritten ist, dass nur noch wenige Spieler ausscheiden müssen damit das Preisgeld erreicht wird oder dieses bereits erreicht wurde, wird an allen verbliebenen Tischen gleichzeitig die nächste Hand begonnen um Chancengleichheit zu gewährleisten und langsamere Tische nicht zu bevorteilen.
- Heads Up
- 1. die Phase, bei der nur noch zwei Spieler verbleiben
- 2. eine Hand, bei der nur noch zwei Spieler verbleiben
- High
- die beste Hand nach der ĂĽblichen Definition gewinnt
- High Card
- eine Hand, die keine Kombination bildet
- High/Low
- eine Wertungsvariante, bei der sich die High-Hand den Pot mit der Low-Hand teilt
- Hole Cards
- die Karten, die ein Spieler verdeckt erhält
- Hold Cam
- in den Tisch integrierte Kameras, die die Karten der Spieler erfasst
- Home Game
- ein Spiel, das in einer privaten Runde stattfindet
- H.O.R.S.E.
- eine gemischte Pokervariante
- H.O.S.E.
- eine gemischte Pokervariante
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I
- Implied Pot Odds (Implizierte Pot Odds)
- eine Form der Berechnung der Pot Odds
- Inside Straight Draw, auch Belly Buster oder Gutshot
- Teil einer Straße, die nur mit den Karten eines Wertes vervollständigt werden könnte (Beispiel: 4 5 7
- Insurance (Versicherung)
- ein Spieler wettet mit einem anderen über den Ausgang einer Hand, gemäß der Chancen, die Hand zu gewinnen.
wird vor allem in Turnieren angewendet
- in the money (im Geld)
- Bezeichnung für einen Spieler, der ein Turnierpreisgeld erhält: meistens, wenn er in den oberen 10 % landet
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J
- Jackpot
- 1. eine Draw-Variante
- 2. eine hohe Geldsumme, die an jemanden vergeben wird, der einen Bad Beat hat - also eine Art Versicherung - oder einen Royal Flush, als Belohnung
- Kicker
- die Beikarte(n) der Hole Cards eines Spielers, sozusagen diejenigen der fünf Karten, die nicht zu den Karten gehören, die den Rang der Hand bestimmen.
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L
- Laydown
- eine (meist starke) Hand abzulegen
- Limit
- die Setzstruktur, siehe auch unter Fixed Limit und No Limit
- Limp In
- Ein Spieler zahlt nur den Mindesteinsatz, anstatt zu erhöhen.
- Loose
- ein Spieler, der sehr viele Hände spielt
- Low
- 1. die niedrigste Karte nach dem Wert
- 2. eine Wertungsvariante, siehe auch High/Low
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M
- Made Hand (Gemachte Hand)
- eine Hand, die sich nicht mehr verbessern muss
- Match the Pot
- genau den Pot setzen
- Monster
- die bestmögliche Hand (siehe Nuts)
- Muck
- 1. passen
- 2. der Ort, an dem die abgelegten Karten liegen
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N
- No Limit
- eine Variante der Setzstruktur, bei der jeder Spieler eine beliebige Summe setzen kann. Bei No Limit darf jeder Spieler in jedem Zug eine beliebige Anzahl an Chips setzen, sofern der Betrag mindestens einen Big Blind höher als der Vorgegebene ist. Eine Ausnahme stellt hierbei das all in dar.
- Nuts
- die bestmögliche Hand
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O
- Offsuit
- Die Karten haben unterschiedliche Farben.
- Open Ended Straight Draw
- Teil einer Straße, die von einer von zwei Kartenwerten vervollständigt werden kann (Beispiel: 4 5 6 7)
- Outs
- die Karten, die einem Spieler helfen, seine Hand wesentlich zu verbessern
- Overcard
- eine Karte, die höher ist als bestimmte andere Karten
- Overpair
- ein Paar, das höher ist als bestimmte andere Paare
P
- Pair (Paar)
- zwei Karten desselben Wertes
- Passive (Passiv)
- Ein Spieler wartet oft ab, passt oder geht mit, anstatt zu erhöhen und zu setzen.
- Pat
- im Draw-Poker eine Hand, die bereits fertig ist und nicht mehr geändert werden muss
- Pay Off
- mitzugehen, obwohl man kaum mehr eine Chance hat, die Hand zu gewinnen, andererseits aber Pot Committed
- pick up
- man trifft mit Ansagen eine Karte im Flop
- Pocket Pair
- Die eigenen verdeckten Karten bilden ein Paar.
- Pocket Rockets
- Die eigenen verdeckten Karten bilden ein Paar aus zwei Assen.
- Pokerface
- ein Gesicht, das nichts über die Situation verrät
- Position
- die Position, in der sich ein Spieler befindet; elementarer Bestandteil des Spiels
- Pot
- die Gesamtsumme aller Chips, die in eine Hand investiert werden
- Pot Committed
- Es befindet sich bereits soviel Geld im Pot, dass ein Spieler nicht passen kann.
- Pot Limit
- Es darf höchstens soviel gesetzt werden, wie sich im Pot befindet.
- Pot Odds
- das Verhältnis zwischen dem zum Bezahlen einer Wette nötigen Betrag und dem aktuellen Wert des Pots
- Probe Bet
- eine Art Testeinsatz
- Protection (Schutz)
- Ein Spieler schützt seine Hand durch sehr große Einsätze.
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Q
- Quads
- ein anderes Wort fĂĽr Four of a Kind
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R
- Rabbit Hunt (Hasenjagd)
- nachdem eine Hand vorüber ist, die Karten ansehen, die noch gekommen wären
- Rail
- 1. die Auflage bei einem Pokertisch
- 2. der Bereich zwischen Pokertisch und Zuschauern
Die Zuschauer werden oftmals Railbirds genannt.
- Rainbow
- ein Flop, dessen drei Karten jeweils verschiedene Farben haben
- Raise
- eine Erhöhung des Einsatzes
- Rake
- die Abgabe, die ein Spieler nach einem Pot an das Casino oder den Onlinepokerraum abgeben muss
- Rebuy
- Ein Spieler kauft sich erneut in ein Turnier ein, nachdem er alle Chips verloren hat.
- Ring Game
- siehe Cash Game
- River
- die letzte Community Card, die gegeben wird
- Riverfishing
- Ein Spieler hofft auf die letzte Karte des Dealers zur Vervollständigung seines Blattes
- Rock
- ein sehr tighter Spieler
- Round the Corner Straight
- (Eckfolge) Folge von fĂĽnf Karten beliebiger Farben mit dem As in der Mitte (wird nicht als StraĂźe gewertet)
- Run it Twice
- jede Karte doppelt geben, um den GlĂĽcksfaktor zu verringern
- Runner Runner
- eine Zwei-Karten-Kombination, die einem Spieler eine gute Hand beschert; siehe auch Backdoor
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S
- Satellite
- ein Turnier, über das man sich für ein größeres Turnier qualifizieren kann
- Scare Card (Angstkarte)
- eine Karte, bei der ein Spieler befürchtet, nicht länger die beste Hand zu halten
- Scoop
- bei High/Low-Spielen sowohl den Low- als auch den High-Pot zu gewinnen
- Semi Bluff
- Ein Spieler blufft, hat aber eine Hand, die sich noch verbessern kann.
- Set
- ein Drilling, der aus einem Pocket Pair entstanden ist
- Shark (Hai)
- ein professioneller Spieler
- Shootout
- ein Turnier, bei dem immer nur der Erste eines Tisches weiterkommt
- Shortstack
- der Spieler mit den wenigsten Chips
- Shorthanded
- ein Tisch mit höchstens sechs Spielern
- Showdown
- Alle Karten der im Pot verbliebenen Spieler werden aufgedeckt.
- Skip Straight
- (Sprungfolge) Folge von fĂĽnf Karten beliebiger Farben, bei der jeweils eine Karte ĂĽbersprungen wird, z.B. As, Dame, Zehn, Acht, Sechs
- Side Pot
- eine Art zweiter Pot, der entsteht, wenn ein Spieler all in ist
Dieser Spieler kann nur den ersten Pot gewinnen, wenn er gewinnt, geht der Side Pot an den Spieler mit dem zweitbesten Blatt.
- Sit and Go
- eine Turnierform mit wenigen Spielern und flexibler Startzeit, die beim Onlinepoker Anwendung findet
- Slowplay
- Ein Spieler setzt mit einer starken Hand nur kleine Einsätze.
- Small Blind
- siehe Blinds
- Split
- siehe High/Low oder Split Pot
- Spread Limit
- eine Setzstruktur, bei der nur in einem bestimmten Rahmen gesetzt werden darf
- Stack
- alle Chips, die ein Spieler besitzt
- Stake
- eine Bezeichnung für die Höhe der Einsätze, beispielsweise High Stakes
- Stand Pat
- siehe Pat
- Steel Wheel
- Straight Flush von Ass bis FĂĽnf - vergleiche Wheel
- Stonecold Nuts
- siehe Nuts, zusätzlich ist sicher, dass die Hand am River immer noch nut ist
- Straddle
- ein optionaler dritter Blind, der von dem Spieler under the gun gesetzt wird
- Straight (StraĂźe)
- fĂĽnf Karten, die in ihrem Wert aufeinanderfolgen
- Straight Flush
- fĂĽnf Karten, die aufeinanderfolgen und die selbe Farbe haben; die beste Kombination
- Stud
- eine Pokervariante
- Suited
- von der selben Farbe
- Suited Connectors
- siehe Suited
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T
- t2du
- “time to double up” - ein Chat-”Ausspruch” der von Spielern verwendet wird, die unterschwellig ein all in ankĂĽndigen um sich aufzudoppeln
- Tell
- ein Zeichen, durch das sich ein Spieler verrät
- Three of a Kind
- drei Karten eines Wertes
- Tight
- Ein Spieler spielt nur wenige Starthände.
- Turn
- die vierte Community Card, die gegeben wird
- Tilted
- aggressives und unkonzentriertes Spielen aufgrund der vorherigen Ereignisse. Normalerweise nach einem Bad Beat;
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U
- Under the Gun
- der Spieler zur Linken des Big Blinds
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V
- Value Bet
- ein Einsatz, der von einer guten Hand gemacht wird
Der Spieler hat den Wunsch, dass er (mindestens) gecallt wird.
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W
- Walk
- Alle Spieler passen bis zum Big Blind.
- Wheel
- 1. eine StraĂźe vom Ass bis zur FĂĽnf
- 2. bei Deuce to Seven die bestmögliche Hand, 23457
- Wild Card
- 1. Karten, die gewöhnlicherweise nicht in einem Deck sind
- 2. kostenlose Eintrittskarte zu einem sonst kostenpflichtigen Turnier, meist als Preis eines Gewinnspiels
- Wrap
- bei Omaha Hold’em ein Straight Draw, der aus zwei Community Cards und drei Hole Cards besteht, beispielsweise 345A als Hole Cards und 67K als Community Cards
In diesem Fall wĂĽrde eine 3, 4, 5 oder 8 die StraĂźe komplettieren.
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X
Y
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Z
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Karten
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Einzelkarten
| Karte | Bezeichnung |
|---|---|
| A | bullet, rocket |
| K | cowboy |
| Q | lady, joy girl, mop squeezer |
| J | johnny, jackal, jack, knave, hook/fishhook (spielen auf die Form an), , Valet (aus dem Französischen) |
| T (10) | dime |
| 9 | Â |
| 8 | snowman (spielt auf die Form an), ocho (aus dem Spanischen) |
| 7 | hockey stick (spielt auf die Form an) |
| 6 | sex, sickening |
| 5 | nickel |
| 4 | Favre (benannt nach dem berĂĽhmten Quarterback Brett Favre, der RĂĽckennummer 4 hat) |
| 3 | trey , crab (spielt auf die Form an) |
| 2 | deuce , Dewey Duck (spielt auf deuce an), quacker (spielt auf duck an), Duck (spielt auf die Form an) |
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Hände
| Kombination | Bezeichnung |
|---|---|
| Straight Flush aus A2345 | steel wheel |
| Vierling | Poker, quads |
| A♠A♥ A♦ A♣ | Runner Runner |
| Full House | full boat, boat, full, tight (in Kanada gebräuchlich), Xs full of Ys (X steht fĂĽr den Drilling, Y fĂĽr das Paar, z.B. 555KK nennt sich “fives full of kings”) |
| Flush aus ♥ oder ♦ | pink, all pink, all red |
| Flush aus ♠oder ♣ | blue, all blue, all black |
| Flush aus ♣ | puppy feet, puppy toes |
| TJQKA (Straight) | Broadway |
| A2345 (Straight) | wheel, bicycle, bike |
| Drilling | trips, set |
| KKK | alabama night riders |
| 222 | Huey, Dewey and Louie (engl. fĂĽr Tick, Trick und Track) |
| Zwei Paare | Xs up, Xs over Ys (X steht für das hohe Pärchen, Y für das kleinere Pärchen, zum Beispiel: KK998 nennt sich kings up oder kings over nines) |
| AA88 | Dead Man’s Hand (Wild Bill Hickok wurde 1876 von hinten erschossen, als er diese Hand hielt) |
| AA | aces and spaces, American Airlines, pocket rocket (eine Hand mit nichts auĂźer einem Paar Asse) |
| Outside straight flush draw | big bobtail (Outside straight draw mit Karten der gleichen Farbe, z.B. –♣ 3♣ 4♣ 5♣ 6♣ –♣ |
| Outside straight draw | bobtail, open-ended (ein outside straight draw lässt sich mit einer beliebigen Karte des hohen oder niedrigen „Endes“ des vorliegenden straight draw zu einer Straight kombinieren, z.B. -3456-) |
| Inside straight draw | gutshot, Belly buster (eine einzige Karte in der „Mitte“ des straight draw fehlt zur Straight, z.B. 34-67) |
| Double inside straight draw | double gutshot, double belly buster (es gibt zwei Möglichkeiten, mit je einer einzigen Karten in der „Mitte“ des straight draw eine Straight zu vervollständigen (beide Straights unterscheiden sich voneinander), z.B. 3-567-9) |
| Vier Karten einer Farbe | busted flush, four-flush, flush draw (eine weitere Karte der Farbe fehlt zum Flush) |
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Hold’em-Begriffe
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Texas Hold’em
| Starthand | Bezeichnung |
|---|---|
| AA | pocket rockets, bullets, American Airlines, insane clown posse |
| KK | cowboys, king kong, katos, kangaroos, kakashis, kuruno kei |
| hilton sisters, double date, canadian aces, two pussys, Siegfried and Roy, four tits, the ladies, whores, Sakuras, Damenbesuch | |
| JJ | fish hooks (dt. Angelhaken), Jenna Jameson, Jack Bauer, Junior Jack, Bad Brothers, Jack Johnson |
| J♣ J♠| Brother Darkness |
| TT | tag team, dimes, 20 miles, rin tin tin, table tennis, bridge, tea time, time trail, Tim Thomas |
| 99 | Wayne Gretzky, german virgin |
| 9♠9♣ | Phil Hellmuth |
| 88 | Schneemänner, Octopi, Euro, dog balls, piano keys, double infinity |
| 77 | sunset strip, hockey sticks, walking sticks |
| 66 | route 66, Satan, Wembley, pocket sex, Ganges Gavial |
| 55 | speed limit, Rosa Parks |
| 44 | magnum, sail boat, midlife crisis, D-Day |
| 4♣ 4♠| Darth Vader (The Dark Force) |
| 33 | crabs, Larry Bird |
| 22 | ducks, pierlines, Quak Quak |
| AK | big slick, Anna Kurnikowa („Sieht gut aus, gewinnt aber selten“), AK-101, Santa Barbara |
| AQ | big chick, Al Qaida, Joey’s hand, walking back to Houston, cute ass |
| AJ | Black Jack, Action-Jackson, Air Jordan, Andjek, Ajax, Jackass |
| AT | A-Team, Johnny Moss, Anti-Tank, Teenie Ass |
| A8 | Dead man’s hand |
| A3 | Alaska hand |
| A2 | Baby Ass |
| KQ | royalty, marriage, King of Queens, Quing, mixed marriage |
| KQ(s) | royal marriage |
| K♥ Q♥ | valentine’s day |
| KJ | bachelor hand |
| KJ(s) | Kojak, father and son |
| KT | Katie |
| K9 | Canine, saw mill, dogs |
| K3 | commander crab, king crab |
| K2 | the Devil’s cards, Full House Blatt |
| QJ | Maverick |
| QT | Quentin Tarantino, cutie, quint, Varkony |
| Q7 | computer hand (Die von einem Computer mathematisch berechnete „mittlere Hand“) |
| Q3 | gay waiter (queen with a tra’), san francisco busboy |
| Q3(s) | posh gay waiter |
| 9♥ 7♥ | irny hand |
| Q♥ 3♥ | flaming gay waiter |
| JT | John Travolta |
| J♣ 9♣ | T. J. Cloutier |
| J5 | Jackson five, motown |
| J4 | flat tyre (“What’s a Jack for?” - „WofĂĽr braucht man einen Wagenheber?“) |
| J2 | the silly hand, the Silvio |
| T8 | Gregs Hand |
| T5 | woolworth’s |
| T4 | broderick crawford, convoy, good buddy |
| T2 | Texas dolly, Doyle Brunson (Brunson gewann mit dieser eigentlich schwachen Hand zweimal in Folge die Weltmeisterschaft) |
| 98 | oldsmobile |
| 96 | Big Lick, Dinner for Two |
| 9♥ 6♥ | valentine’s day, papa porn |
| 95 | Dolly Parton (benannt nach dem Film Nine to five in dem sie mitspielte und dessen Titellied sie sang) |
| 92 | Montana banana, Twiggy (als 29 gelesen) |
| 83 | FTAB (“Fold To Any Bet”) |
| 76 | union oil |
| 75 | Heinz Ketchup (als 57) |
| 73 | Joe Hachem |
| 72 | wank hand, the finger, Freddy goes home, beer hand, the hammer, french military/army |
| 72(s) | velvet hammer |
| 54 | Jessie James, Jane Russell (als 45) |
| 52 | Bomber |
| 4♠3♣ | Repo Man |
| 42 | Christmas card (als 24 gelesen) |
| 32 | Michael Jordan (als 23 gelesen), pocket schmuhvers |
Â
Omaha Hold’em
| Kombination | Bezeichnung |
|---|---|
| AK47 | Sturmgewehr (Kalaschnikow) |
| Zwei Paare | noah’s ark (Arche Noah) |
Â
Flops
| Karten | Bezeichnung |
|---|---|
| drei verschiedene Farben | rainbow |
| zwei verschiedene Farben | two-one |
| drei Bildkarten | Picasso flop, paint (kann auch fĂĽr ein einzelnes Bild gebraucht werden), gallery |
| drei kleine Karten | rags, ragged flop (Karten die wahrscheinlich keinem der Spieler geholfen haben), Kraut und RĂĽben, GemĂĽse |
| 777 | Jackpot (bezieht sich auf den Jackpot bei einem einarmigen Banditen) |



